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Am 21. Februar, um 09:32 Uhr ging plötzlich nichts mehr.

Zwei Minuten nach dem offiziellen Verkaufsstart mussten die Server des Ticketportals dem Ansturm der Fans nachgeben. Schuld an der kurzfristigen Überlastung war Österreichs größtes Cheerleading-Event, die International Cheer Masters 2024, die an diesem Wochenende (16./17. März) im BSFZ Südstadt steigen und mit 2.400 Zuschauer:innen ausverkauft sind. 108 Teams aus Österreich, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Italien, Polen und Griechenland mit rund 2.000 Athlet:innen haben sich zum ersten (inter-)nationalen Cheerleading-Wettkampf der Saison angesagt – und eben insgesamt 2.400 Fans.

„Es freut uns, dass das Interesse am heimischen Cheer-Sport und speziell an den International Cheer Masters auch in diesem Jahr wieder so groß ist. Die 108 Teams aus sechs Nationen treten in sechs Blöcken an, die alle ausverkauft sind. Die Stimmung in der Halle wird an beiden Wettkampftagen einzigartig sein und für alle Athlet:innen eine würdige Atmosphäre schaffen“, sagt Julia Harrer, Präsidentin des Österreichischen Cheerleading und Cheer Performance Verbandes (ÖCCV).

Cheer-Sport in neuen Höhen

Nach der so erfolgreichen Saison 2023, in der Österreichs Assen unter anderem zweimal WM-Gold und einen EM-Titel nach Hause holten, sei aber nicht nur der Zuspruch beim Fachpublikum und in der Öffentlichkeit größer geworden, unterstreicht Harrer. Cheerleading und Performance Cheer, die beiden Varianten des Cheer-Sports, würden auch gemessen an sportlichen Parametern neue Höhen erreichen. „Was die Erfolgsbilanz betrifft, wird 2023 immer ein Jahr bleiben, das schwer zu toppen sein wird. Aber hinsichtlich des sportlichen Niveaus haben die Landesmeisterschaften in Wien und Graz gezeigt, dass die Teams noch einmal einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht haben, was das Niveau der Routines betrifft. Durch die starken Leistungen zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison sind unsere Erwartungen für die ICM und die heiße Saisonphase entsprechend hoch“, erklärt die Präsidentin.

Für das nationale Saisonhighlight, die Sport Austria Finals 2024 powered by Österreichische Lotterien (29. Mai bis 2. Juni), könnte die Formkurve der meisten Teams dann ihren absoluten Höhepunkt erreicht haben. Apropos Finals…

Finals-Limits und EM-Tickets

Sämtliche Teams aus der Steiermark und Wien, die die Teilnahme am Multisport-Event in Innsbruck anstreben, haben bei ihren Landesmeisterschaften das „Finals-Limit“ von 65 Punkten (für ihre jeweiligen Routines) geschafft und sind fix qualifiziert. 

Auf die zweite Chance, die die ICM bieten, sind die Steirerinnen und Wienerinnen also nicht angewiesen. Für die Teams aus den anderen Bundesländern gibt es am Wochenende erstmals die Möglichkeit zur Qualifikation für die Sport Austria Finals. Dazu müssen die Teams in den jeweiligen Kategorien die 65-Punkte-Marke überspringen.

Für viele Teams bietet sich an diesem Wochenende zudem die Chance, sich für eine EM-Nominierung zu empfehlen. Letztmals entsendet der ÖCCV in dieser Saison nämlich Vereinsteams zu den ICU European Cheerleading Championships (28.-30. Juni in Oslo/Norwegen). Ab 2025 sollen dann – wie bei den Weltmeisterschaften – die Nationalteams für die Medaillen sorgen.

Milleniumdancers als einzige klare Favoritinnen

Wer sich am Samstag und Sonntag die prestigeträchtigen Titel in 33 Kategorien holt, ist teilweise so schwer vorherzusagen wie selten zuvor. In der sogenannten „Königsklasse“, der Kategorie Senior All Girl Premier, überzeugten die Thalheim Graz Giantsund die Danube Dragons mit ihren Teams bei den ersten Competitions der Saison und holten jeweils die Landesmeisterinnen-Titel. Die Vienna Vikings, die seit Jahren den Staatsmeisterinnen-Titel halten, haben ihre Top-Leistung in dieser Saison noch nicht abrufen können. Mit „Purple and Gold“ wird bei der Entscheidung am Samstag-Nachmittag aber jedenfalls wieder zu rechnen sein. Eine Favoritinnen-Rolle auszumachen, ist nahezu unmöglich. Erstmals in dieser Saison sind die Damen des TVP am Start. Die Niederösterreicherinnen aus Perchtoldsdorf holten im Vorjahr bei der ICM den Sieg in der „Elite“-Kategorie und mischen nun erstmals am höchsten Level mit.

Die Favoritenrollen sind lediglich im Performance Cheer klar verteilt, wo die Milleniumdancers mit ihren Tänzerinnen in den meisten Kategorien die Top-Anwärterinnen auf den Sieg stellen.